Entwurf Hauptmenü


Innerhalb eines Moduls können Lehrer und Schüler sich spezielle Themen auswählen. Vom Hauptmenü können die verschiedenen modulinternen Einheiten gestartet werden.
Um einen Überblick zu haben welche Themen in den folgenden Unterrichtsstunden behandelt werden, können die Einheiten auf einen Zeitplan gezogen werden. Somit haben Schüler und Lehrer zum Beginn jeder Stunde einen guten Überblick.

Dazu zwei Skizzen:

Motto und Slogan


Das Konzept der Lehreinheit baut…

1) auf dem Bezug zu Universität und Hochschule

und

2) auf den speziellen Mottos für die einzelnen Module auf.

Der Bezug zur Universität ist meines Erachtens wichtig, um den Schülern einen Ausblick zu geben, wofür sie die gelernten Inhalte auch nach Abgabe der Studienarbeit noch gut gebrauchen können. Der Bezug wird hergestellt durch Beispiele aus dem Uni- Alltag (z.B. berichten Studenten in Form kleiner Videobotschaften von Präsentationen an der Universität bzw. Hochschule), durch das Gestaltungskonzept (z.B. Hintergrundbild des Moduls) und teilweise durch Aufgreifen der Thematik in den Lernaufgaben.

Die Mottos der einzelnen Module sollen durch prägnante, witzige Slogans beschrieben werden. Dadurch soll Neugierde geweckt werden, aber auch ein Hinweis darauf gegeben werden, was in dem entsprechenden Modul passiert. Auch die Solgans werden im Gestaltungskonzept und bei der Ausarbeitung der Lernaufgaben berücksichtigt

Erste Ideen für die Solgans sind:

“Recherchieren – Ausflug in die größte Bibliothek der Welt“
„Zitieren – Wissenschaft zwischen zwei Gänsefüßchen “
„Präsentieren – so einfach zusammenzustellen wie ein Essen in der Mensa”

Probefotos aus der Mensa, als Hintergrundbild für das Modul Präsentieren

Lernziele


Grobziel
Nach der Unterrichtseinheit „Eine Facharbeit schreiben“ kennen die Schüler wichtige Hilfsmittel und Vorgehensweisen zur themenbezogenen (Online-) Recherche, zum Zitieren von Quellen und zur Präsentation ihrer Ergebnisse. Die Fertigkeiten können nicht nur kurzfristig, für das Verfassen der Facharbeit angewendet werden, sondern bleiben langfristig als Vorbereitung für Universität und Hochschule in Erinnerung.

kognitive Feinziele (Auszug der wichtigsten Lernziele)

Die Schüler …

  • können gezielt Materialien zu einem bestimmten Thema online suchen
  • können die während einer Recherche gefundenen Materialien bewerten
  • können Suchergebnisse sichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder darauf zurückgreifen
  • können online nach digitalen Bildern suchen, die zum Thema der Facharbeit passen
  • können erklären warum Zitieren zu einer guten, wissenschaftlichen Arbeit dazu gehört
  • können regelkonform zitieren und bibliographische Angaben machen
  • können aus den Ergebnissen ihrer Facharbeit eine Präsentation gestalten
  • können häufige Fehler beim Präsentieren erkennen und vermeiden

affektive Feinziele

Die Schüler…

  • können Ängste abbauen, zum Beispiel beim präsentieren vor einem Publikum, da sie sich vorbereitet fühlen
  • erfahren die Arbeit mit den kennengelernten Hilfsmitteln und Methoden als zuverlässig, strukturiert und komfortabel

psychomotorische Feinziele

Die Schüler…

  • können ein Interaktives Whiteboard mit dem dazugehörigen Stift bedienen
  • können auf dem Interaktiven Whiteboard, mit dem dazugehörigen Stift , handschriftliche, lesbare Kommentare verfassen

Themenanalyse


Das komplexe Thema “ein Studienarbeit schreiben”  wurde wie schon mal erwähnt in die drei Module
“Recherchieren”, “Umgang mit Quelle” (Zitieren) und “Präsentieren” unterteilt. Auch innerhalb der Module
ist eine didaktische Reduzierung notwenig. Die Schwerpunkte richten sich dabei nach den Wünschen und
Bedürfnissen, die die Schüler zum Zeitpunkt ihrer Ausbildung (11. Klasse) haben.

Tafelbilder


 

 

 

 

 

 

Ich bin heute durch Zufall auf diese beeindruckenden, völlig nicht digitalen Tafelbilder von Till Walther (Walldorfschulenlehrer), gestoßen. Ich finde es toll, was für eine realistische Wirkung die Bilder haben – sie wirken so als könnte man sie regelrecht anfassen.

Was man daraus mitnehmen kann:

- Ästhetisch gestaltete Tafelbilder können motivierend sein.
- Warum jeder Klasse genau das selbe zeigen?
- In der “alten” Schultafel steckt mehr als man denkt.

 

-> Link zur Webseite

Icons


Die Icons aus dem letzten -> Beitrag habe ich nicht außschließlich aus Spaß an der Sache gestaltet und um nach der vielen trockenen Theorie mal wieder etwas kreativ zu sein. Denkbar ist auch, dass das eine oder andere Symbol auch in der Lehreinheit später auftauchen wird. Beispielsweise das Uhrensymbol, um eine ungefähre Zeitabgabe der einzelnen Module auszuzeichnen.

Hier nochmal die kleine Iconserie im Überblick:

Theorie: Wie verändert der Einsatz von IWBs den Unterricht


Hier eine Zusammenfassung des Theorieteils meiner Bachelorarbeit:

Nach wie vor gibt es kaum wissenschaftliche Belege, wie sich der Einsatz Interaktiver Whiteboards auf den tatsächlichen Lernerfolg der Schüler auswirkt. (Irion, T., 2010)

MOTIVATION

Aus einigen Studien geht hervor, dass IWBs in der Lage sind die Motivation von Schülern zu steigern. Die Schüler sind aufmerksamer und zeigen größere Bereitschaft zur aktiven Teilnahme am Unterricht. (Passey et al., 2004) Die Faszination des neuen Mediums reicht aber nicht aus, um langfristig zu motivieren, denn über kurz oder lang wird auch das IWB zum Alltag. (Graube, G. & Kannenberg, 2010, S.36 ff.)

ZENTRIERUNG

Es wird befürchtet, das Interaktive Whiteboards zu mehr Frontalunterricht verleiten. Als Ursachen werden Unsicherheit im Umgang mit dem neuen Medium (Grabe, G. & Kannenberg, 2010, S. 36 ff), fehlende Erfahrung zum didaktischen Einsatz (Irion, T., 2010, S.16 ff) und das Festhalten an der klassischen Lehrerrolle (Beauchamp, G. & Parkinson, J., 2005, S. 97 ff) gesehen.

ZEIT

Interaktive Whiteboards verändern die Struktur des Unterrichts. Es erwarten den Lehrer beispielsweise neue Aufgaben, wenn er morgens den Klassenraum betritt: Statt Tafel zu wischen muss erst einmal das Interaktive Whiteboard betriebsbereit gemacht werden. Auch die Unterrichtsvorbereitung hat sich verändert und alles muss digitalisiert werden. Dies wirkt sich auch auf Unterrichts- und Vorbereitungszeit aus. Bei manchen als Zeitgewinn (BECTA, 2007), bei vielen Lehrern, besonders in der Anfangsphase, bedeutet der Kampf mit der Technik aber in erster Linie ein Zeitverlust (Christiansen, C. et al., 2010).

MEDIENKOMPETENZ

Als Mehrwert davon digitale Medien in den Unterricht zu bringen, erwartet man sich eine Förderung der Computer- und Medienkompetenz von Schülern. Die Europäische Union fordert Computerkompetenz, als Schlüsselkompetenz für lebenslanges Lernen. Auch in den Lehrplänen der Bundesländer ist Computer- oder Medienkompetenz mehr oder weniger stark verankert. Das Interaktive Whiteboard bringt den Computer für alle sichtbar und gemeinsam erlebbar in den Klassenraum (Kohls, C., 2010). Es kann so in Kombination mit geeigneten Unterrichtskonzepten die Medienbildung unterstützten.

Das Interaktive Whiteboard hat Stärken und Schwächen. Es hat Potential neue, innovative Unterrichtsformen zu ermöglichen und einen spannenden, anschaulichen Unterricht zu gestalten. (Wieden-Bischof, D., 2008) Wird mit der medialen Vielfalt aber nicht richtig umgegangen, kann es passieren dass es zum “großflächigen Flashplayer missbraucht” (Kreuzler, T. 2010, S.59 f) wird oder ein Dasein als „besserer Overheadprojektor“ fristet (Beauchamp, G. & Parkinsson, J., 2005)

Quellen:

Beauchamp, G. & Parkinson, J. (2005). Beyond the wow factor: developing interactivity with the interactive whiteboard. School Science Review (86) 316. 97–103.

Becta (2007). Evaluation of the Primary Schools Whiteboard Expansion Project. Report to the Department for Children, Schools and Families. Retrieve Date 09.01.2011 From http://research.becta.org.uk/upload-dir/downloads/page_documents/research/whiteboards_expansion.pdf

Christiansen, C., Johansson, Å., Lindberg, P., Nordling, A., Oliveras, T., Pillola G. (2010). Interaktiva skrivtavlor och aktiva lärare – problem och möjligheter. Skolportens numrerade utvecklingsartiklar, 1. Hämtad 15.01.2011 från www.skolporten.com/art.aspx?id=FkXW8

Graube, G. & Kannenberg, S. (2010), Revolutionieren digitale Whiteboards den Unterricht?. Folio, 2, 36 – 41. Abruf am 09.01.2011 von http://www.bch-folio.ch/default.asp?PROJECTID=329

Irion, T. (2010). Interaktive Whiteboards: Was sollten Lehrkräfte wissen und können? Computer + Unterricht, 78, 16- 18.

Kohls, C. (2010). Mein SMART Board. Das Praxishandbuch für den erfolgreichen Einsatz im Unterricht. Augsburg: Projekt Bildung Media.

Kreuzler, T. (2010). Interaktive Whiteboards. Die Multimediatafel im didaktischen Netzwerk. Schulmagazin 5-10, 12, 59-60.

Passey, D., Rogers, C., Machell, J. and Mchugh, G. (2004).The motivational effect of ICT on pupils. Lancaster: Lancaster University. Retrieved Date 26.11.2010 from http://portaldoprofessor.mec.gov.br/storage/materiais/0000012854.pdf

Wieden- Bischof,D. (2008). Interaktive Whiteboards. Überblick und Einsatzmöglichkeiten im Unterricht. Abruf am 11.11.2010 von http://virtuelleschule.bmukk.gv.at/uploads/media/UEberblick_SR_Interactive_whiteboards.pdf

Benchmark


In den letzten Tagen habe ich mir verschiedene Tafelbilder für das Interaktive Whiteboard näher angeschaut.

Es fällt auf:

- Interktionsmöglichkeiten meistens sehr eigeschränkt (Drag & Drop Zuordnungen, Buttons, Kippschalter).

- Intuitive Bedienung der Software wird meist durch zu hohe Komplexität, zu kleine Buttons und schlechte Darstellung von Interaktionsmöglichkeiten verringert (z.B. Bildschirmabdeckung nicht gefunden).

- Bei der Software für die Oberstufe wird auf spielerische Komponenten verzichtet.

- Wissensabfragen meistens durch Drag & Drop Zuordnungen.

Die folgende Grafik zeigt vier IWB-geeignete Softwareprodukte für die Oberstufe im Vergleich.

Demoversionen der analysierten Programmen:

-> Nerven, Gehirn, Drogen. Tafelbilder für Beamer und Whiteboard – digital und interaktiv (Hagemann)

-> Interaktive Wandkarten (Kids Interactive für Klett)

-> Das Auge Interaktiv (BrainGame)

Zielgruppen Analyse Lehrer



Download PDF: Materialsammlung zur Zielgruppe Lehrer

Zielgruppen Analyse Schüler


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Download PDF: Materialsammlung zur Zielgruppe Schüler (Update 02.Januar 2011)

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