Benchmark

In den letzten Tagen habe ich mir verschiedene Tafelbilder für das Interaktive Whiteboard näher angeschaut.

Es fällt auf:

- Interktionsmöglichkeiten meistens sehr eigeschränkt (Drag & Drop Zuordnungen, Buttons, Kippschalter).

- Intuitive Bedienung der Software wird meist durch zu hohe Komplexität, zu kleine Buttons und schlechte Darstellung von Interaktionsmöglichkeiten verringert (z.B. Bildschirmabdeckung nicht gefunden).

- Bei der Software für die Oberstufe wird auf spielerische Komponenten verzichtet.

- Wissensabfragen meistens durch Drag & Drop Zuordnungen.

Die folgende Grafik zeigt vier IWB-geeignete Softwareprodukte für die Oberstufe im Vergleich.

Demoversionen der analysierten Programmen:

-> Nerven, Gehirn, Drogen. Tafelbilder für Beamer und Whiteboard – digital und interaktiv (Hagemann)

-> Interaktive Wandkarten (Kids Interactive für Klett)

-> Das Auge Interaktiv (BrainGame)

Zielgruppen Analyse Lehrer


Download PDF: Materialsammlung zur Zielgruppe Lehrer

Zielgruppen Analyse Schüler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Download PDF: Materialsammlung zur Zielgruppe Schüler (Update 02.Januar 2011)

Umfrageergebnisse Schülerbefragung

Zur Zeit werte ich die Onlineumfrage aus, mit der ich herausbekommen möchte, welche Inhalte und welche Mittel die Schüler für die Lehreinheit “Eine Studienarbeit schreiben” benötigen. Es haben 58 Schüler der 11. Oberstufenklasse teilgenommen. Davon sind 53% Schülerinnen und Schüler des G9 Zweigs und 48% des G8 Zweigs. Die Schüler haben seit Beginn des Schuljahres Interaktive Whiteboards in ihren Klassenzimmern. In der Umfrage stellte ich ihnen auch die Frage, wie sie die Interaktiven Whiteboards im Vergleich zur alten Tafel finden. Das überraschende Ergebnis: Fast die Hälfte der befragten Schüler findet IWBs schlechter als die Schultafel. Als Begründung geben die meisten Schüler technische Probleme, insbesondere mit den Stiften und Verlust von Unterrichtszeit an.

Umfrage erstellt mit: Google spreadsheets, Eigene Grafik.

 

Vom Recherchieren bis zum Präsentieren

Recherchieren, Umgang mit Quellen und Präsentieren – aus diesen drei Modulen besteht die Lehreinheit, die ich im Laufe der nächsten Monate für das interaktive Whiteboard konzipieren und umsetzen werde. Diese soll in der elften Klasse als Vorbereitung zum Schreiben der Studienarbeit mit abschließender Präsentation eingesetzt werden.

Referate und Präsentationen sind ein wichtiger Bestandteil des Schüleralltags und oftmals nicht gerade sehr beliebt. Letztendlich können sie aber sogar eine Versetzungsentscheidung bedeuten, wenn sie die mündliche Note verbessern oder einen Klausurenausrutscher retten können. Die Erfahrungen in der Schule sind außerdem eine notwenige Vorbereitung für Universität und Hochschule, an denen das selbstständige Erarbeiten und Präsentieren von Themen selbstverständlich ist. An die Schüler heutzutage werden dabei neue Anforderungen gestellt als noch vor ein paar Jahren. Sei es bei der Informationsbeschaffung im Internet oder bei der Präsentation mit Powerpoint. Dies zeigt, wie wichtig es ist den Schülern aktuelle Techniken anschaulich und praxisnah zu vermitteln.

Übrigens: Auch auf der Webseite von Focus-Schule online ist in diesem Herbst ein Special zum Thema Referate erschienen, mit einer Sammlung wertvoller Tipps und vielen Artikeln rund um richtiges Recherchieren, Organisieren und Präsentieren.

> Link zum Focus-Schule online Special

Vorläufige Gliederung Bachelorarbeit

Die vorläufige Gliederung gibt einen ersten Eindruck darüber, was die Bachelorarbeit konkret beinhalten wird. Sie ist somit Besprechungs- und Planungsgrundlage zugleich.

Download Gliederung (Letztes Update: 10.12.2010)

Zeitplan und Arbeitspakete

Verlauf der Bachelorarbeit von November 2010 bis März 2011

Wichtige, zeitintensive Arbeitspakete sind durch entsprechend größere Boxen dargestellt. Arbeitspakete unter 5 Tagen wurden aus Gründen der Lesbarkeit und Übersichtlichkeit nicht extra angepasst. Bitte klicken sie auf das Vorschaubild um den Zeitplan zu vergrößern.

Brainstorming Interaktive Whiteboards

Auf einer Zugfahrt zwischen Stuttgart und Darmstadt sammelte ich ein paar Schlagwörter zum Thema “Interaktive Whiteboards”: Wie verändern sie den Unterricht eigentlich? Was für Probleme können auftreten? Was konnte die “alte” grüne Tafel eigentlich?

Sammlung von Schlüsselworten zum Thema

Hinweise zum Lesen der Grafik Oben: Wie bekommt man Schüler an das IWB? Stichwort Kollaboratives Lernen. Unten links: Wie kann das Platzproblem bei IWBs gelöst werden? Unten rechts: Aus dem Medienpool: Was für Möglichkeiten bietet das IWB?

Was kann eigentlich eine "alte", herkömmliche Tafel?

Schwamm drüber war einmal

Schrilles Quietschen, Kreidefinger, Tafeldienst…  das alles könnte bald der Vergangenheit angehören. Denn in immer mehr deutschen Schulen wird die alte grüne Kreidetafel durch Computer und interaktives Whiteboard ersetzt. Doch Studien aus Großbritannien zeigen, dass sich am Unterricht nach der digitalen Revolution vergleichsweise wenig geändert hat. Denn das interaktive Whiteboard wird in den meisten Fällen weiterhin ähnlich wie eine normale Tafel zum Frontalunterricht eingesetzt.

Für mich als angehende Informationsdesignerin ein Grund mich intensiver mit diesem Thema zu beschäftigen und es selbst auszuprobieren. Im Rahmen meiner Bachelorarbeit werde ich gemeinsam mit einer hessischen Gesamtschule eine Lehreinheit für das Interaktive Whiteboard entwickeln, ausprobieren und evaluieren. Dieses Projekt möchte ich in diesem Blog dokumentieren. Ich möchte alle Interessierte dazu einladen die Entwicklung hier mitzuverfolgen und freue mich über Kommentare, Kritik und Anregungen.

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